Hersinsuffizienz
Herzinsuffizienz ist die medizinische Bezeichnung für eine Pumpleistungsschwäche des Herzens.
Ziel der Rehabilitationsbehandlung beim Vorliegen einer Herzinsuffizienz ist es, durch die
Pumpleistungsschwäche des Herzens beeinträchtigte Funktionen und Fähigkeiten des Patienten
wiederherzustellen oder auszugleichen, um den Belastungen des Alltags begegnen zu können und
eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft wiederzuerlangen.
Funktionseinschränkungen durch Luftnot bei alltäglichen körperlichen Belastungen wie Treppensteigen oder
zügigem Gehen, Wassereinlagerungen in den Körper mit Schwellungsneigung der Beine und Flüssigkeitsbildung
im Lungen-Rippenfellraum und/ oder Herzrhythmusstörungen sind typische Zeichen einer Herzinsuffizienz
und führen zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität.
Neben der medikamentösen Behandlung wird die Durchführung von Trainings- und Schulungsmaßnahmen als so
bedeutsam eingestuft, dass sie in den Leitlinienempfehlungen aller großen kardiologischen Gesellschaften
aufgenommen wurden.
Die Herzinsuffizienz stellt dadurch eine typische und eindeutige Indikation zur Durchführung einer
Rehabilitationsbehandlung dar. Für die Begründung bei dem Kostenträger muss zur Zeit allerdings noch
die Grunderkrankung, also z.B. Herzmuskelschädigung (Cardiomyopathie), Hochdruckherz
(Hypertensive Herzkrankheit), Durchblutungsstörungen des Herzens mit oder ohne abgelaufenen Herzinfarkt
(koronare Herzkrankheit), Herzklappenfehler angeführt werden.
Die Gollwitzer-Meier-Klinik gehört zu den ersten Kliniken, die in den letzten Jahren für Ihre
Herzinsuffizienz-Patienten ein strukturiertes Schulungs- und Trainingsprogramm erarbeitet, wissenschaftlich
begleitet und erfolgreich umgesetzt hat.
Das Herzinsuffizienz-Programm umfasst eine diagnostische Bestimmung der
Leistungseinschränkung und der Belastbarkeit, ein individuell auf den einzelnen Patienten abgestimmtes
Trainingsprogramm, Schulungsmaßnahmen zur Verhaltensanpassung und zum eigenverantwortlichen Umgang mit
der Erkrankung sowie praktische Übungen und Umsetzungsmöglichkeiten.
Wer sollte behandelt werden?
Grundsätzlich profitiert jeder Patient mit einer Herzleistungsschwäche von den angeboten Trainings- und
Schulungsmaßnahmen. Besonders groß ist der Gewinn aber für diejenigen, die unter einer hochgradigen
Pumpleistungsstörung des Herzens leiden und die bereits mit Wassereinlagerungen im Krankenhaus behandelt
wurden. Nach heute nicht mehr gültigen Kriterien wird diese Patientengruppe vielfach immer noch als zu
krank für Trainingsmaßnahmen eingestuft und nach der Wasserausschwemmung im Krankenhaus direkt nach Hause
entlassen. Gerade diese Patienten erfahren durch das Rehabilitationsprogramm aber eine besonders deutliche
Verbesserung ihrer Lebensqualität, ihrer körperlichen Belastbarkeit und ihrer Prognose in Bezug auf wiederholte
Krankenhausbehandlungen.
Seitenanfang
Herzinsuffizienz ist die medizinische
Bezeichnung für eine Pumpleistungsschwäche
des Herzens.
mehr Informationen
In enger Zusammenarbeit mit dem
Herz- u. Diabeteszentrum werden Patienten
hier auch in der Wartezeit vor dringlicher
Herztransplantation behandelt.
mehr Informationen
Das QM-System der GMK wurde so gestaltet, dass auf der Basis der DIN EN ISO 9001:2000 gleichzeitig auch die Kriterien der Degemed, des VDPK und somit auch die der KTQ und DGPR erfüllt werden konnten.
mehr Informationen