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  Medizinisches
Rehabilitationszentrum
für Herz- und
Kreislaufkrankheiten


Herforder Str. 43
32545 Bad Oeynhausen
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Hersinsuffizienz

Herzinsuffizienz ist die medizinische Bezeichnung für eine Pumpleistungsschwäche des Herzens.

Ziel der Rehabilitationsbehandlung beim Vorliegen einer Herzinsuffizienz ist es, durch die Pumpleistungsschwäche des Herzens beeinträchtigte Funktionen und Fähigkeiten des Patienten wiederherzustellen oder auszugleichen, um den Belastungen des Alltags begegnen zu können und eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft wiederzuerlangen.

Funktionseinschränkungen durch Luftnot bei alltäglichen körperlichen Belastungen wie Treppensteigen oder zügigem Gehen, Wassereinlagerungen in den Körper mit Schwellungsneigung der Beine und Flüssigkeitsbildung im Lungen-Rippenfellraum und/ oder Herzrhythmusstörungen sind typische Zeichen einer Herzinsuffizienz und führen zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität. Neben der medikamentösen Behandlung wird die Durchführung von Trainings- und Schulungsmaßnahmen als so bedeutsam eingestuft, dass sie in den Leitlinienempfehlungen aller großen kardiologischen Gesellschaften aufgenommen wurden.

Die Herzinsuffizienz stellt dadurch eine typische und eindeutige Indikation zur Durchführung einer Rehabilitationsbehandlung dar. Für die Begründung bei dem Kostenträger muss zur Zeit allerdings noch die Grunderkrankung, also z.B. Herzmuskelschädigung (Cardiomyopathie), Hochdruckherz (Hypertensive Herzkrankheit), Durchblutungsstörungen des Herzens mit oder ohne abgelaufenen Herzinfarkt (koronare Herzkrankheit), Herzklappenfehler angeführt werden.

Die Gollwitzer-Meier-Klinik gehört zu den ersten Kliniken, die in den letzten Jahren für Ihre Herzinsuffizienz-Patienten ein strukturiertes Schulungs- und Trainingsprogramm erarbeitet, wissenschaftlich begleitet und erfolgreich umgesetzt hat. Das Herzinsuffizienz-Programm umfasst eine diagnostische Bestimmung der Leistungseinschränkung und der Belastbarkeit, ein individuell auf den einzelnen Patienten abgestimmtes Trainingsprogramm, Schulungsmaßnahmen zur Verhaltensanpassung und zum eigenverantwortlichen Umgang mit der Erkrankung sowie praktische Übungen und Umsetzungsmöglichkeiten.

Wer sollte behandelt werden?
Grundsätzlich profitiert jeder Patient mit einer Herzleistungsschwäche von den angeboten Trainings- und Schulungsmaßnahmen. Besonders groß ist der Gewinn aber für diejenigen, die unter einer hochgradigen Pumpleistungsstörung des Herzens leiden und die bereits mit Wassereinlagerungen im Krankenhaus behandelt wurden. Nach heute nicht mehr gültigen Kriterien wird diese Patientengruppe vielfach immer noch als zu krank für Trainingsmaßnahmen eingestuft und nach der Wasserausschwemmung im Krankenhaus direkt nach Hause entlassen. Gerade diese Patienten erfahren durch das Rehabilitationsprogramm aber eine besonders deutliche Verbesserung ihrer Lebensqualität, ihrer körperlichen Belastbarkeit und ihrer Prognose in Bezug auf wiederholte Krankenhausbehandlungen.
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Herzinsuffizienz ist die medizinische Bezeichnung für eine Pumpleistungsschwäche des Herzens.
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In enger Zusammenarbeit mit dem Herz- u. Diabeteszentrum werden Patienten hier auch in der Wartezeit vor dringlicher Herztransplantation behandelt.
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Das QM-System der GMK wurde so gestaltet, dass auf der Basis der DIN EN ISO 9001:2000 gleichzeitig auch die Kriterien der Degemed, des VDPK und somit auch die der KTQ und DGPR erfüllt werden konnten.
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