Chronik
Chronik der Gollwitzer-Meier-Klinik.
Der Diabetesverein als Träger der seit 1965 in Bad Oeynhausen bestehenden Diabetesklinik erklärte sich
bereit, dem Land für die Errichtung eines Herzzentrums ein Grundstück zur Verfügung zu stellen. Von der
daraufhin durch das Land Nordrhein-Westfalen und dem Diabetesverein 1980 gegründeten
Krankenhausbetriebsgesellschaft wurde die Planung für das neu zu errichtende Herz- und Diabetes- Zentrum
zügig vorangetrieben, sodass bereits am 1.10.1981 mit dem Neubau begonnen werden konnte. Nach nur
dreijähriger Bauzeit nahm das Herz- und Diabetes-Zentrum Nordrhein-Westfalen, das neben einer kardiologischen
und einer kardiochirurgischen auch eine kinderkardiologische und eine diabetologische Klinik sowie
Institute für Labor-,Transfusions- und Nuklearmedizin umfasste, seinen Betrieb auf. Die kardiologische
Klinik des Gollwitzer-Meier-Instituts zog unter der Leitung von Prof. Gleichmann in das neue Herz- und
Diabetes-Zentrum Nordrhein-Westfalen um. Das Gebäude des Gollwitzer-Meier-Instituts stand für einige
Jahre leer.
Unter der Tatkraft von Professor Dr. Reiner Körfer entwickelte sich die herzchirurgische Klinik in Bad
Oeynhausen mit großen Programmen für Herztransplantation und Kunstherzsysteme in wenigen Jahren zu einer
der größten kardiochirurgischen Zentren in Europa.
Es ergab sich in direkter Nachbarschaft des Herzzentrums ein großer und wachsender Bedarf in der
Mitbehandlung von Patienten in der Zeit vor und nach großen Operationen und Eingriffen am Herzen sowie
insbesondere für die Rehabilitation von frisch operierten Herzpatienten.
Auf dem Grundstock des alten Gollwitzer-Meier-Instituts entstand nach grundlegenden Um- und Neubauarbeiten
die neue Gollwitzer-Meier-Klinik. Träger der Gollwitzer-Meier-Klinik GmbH Bad Oeynhausen sind das Land
Nordrhein-Westfalen (60%) und die Stadt Bad Oeynhausen (40%). Unter der Leitung des 1. Oberarztes von
Prof. Gleichmann, Dr. med. H.M. Mertens, und dem Geschäftsführer W. Henneking entwickelte sich die
Gollwitzer-Meier-Klinik seit ihrer Neugründung im September 1987 zu einer der führenden kardiologischen
Rehabilitationskliniken in Deutschland mit heute 215 Betten, wovon seit Januar 1991 30 Betten im
Krankenhausplan des Landes Nordrhein-Westfalen enthalten sind. Durch die gleichzeitige Vorhaltung
von Klink- und Rehabilitationsbetten unter einem Dach wird modellhaft die frühestmögliche Übernahme
von Patienten nach Herzoperationen, nach Infarkt, nach Operationen der großen Gefäße sowie nach
Herztransplantation ermöglicht und der Übergang in die Rehabilitationsbehandlung flexibel und ohne
Therapielücken gewährleistet. Baulich und apparativ wurde die Gollwitzer-Meier-Klinik durch Reinvestition
verfügbarer Mittel immer in einem strukturell und optisch modernen Zustand gehalten.
So wurden die Patientenzimmer-Bereiche erweitert, eine neue Sporthalle für die Herzpatienten errichtet, der Eingangs-
und Empfangsbereich sowie der Speisesaal neu gestaltet und eine Cafetaria zu Nutzung für unsere Patienten
und ihrer Besucher integriert. Heute versorgt die Gollwitzer-Meier-Klinik etwa 3500 Patienten pro Jahr,
in der weiterbehandelten Akutmedizin sowie in der stationären und sofern für die Patienten möglich auch
ambulanten Rehabilitation. Zwischen dem Herz- und Diabetes-Zentrum Nordrhein-Westfalen und der
Gollwitzer–Meier-Klinik bestehen ein ständiger Erfahrungsaustausch und eine enge Kooperation. Mit gewachsener
Kompetenz setzt die Gollwitzer-Meier-Klinik die Tradition ihrer Namensgeberin Frau Professor Gollwitzer-Meier
fort im Sinne einer modernen wissenschaftlich fundierten Herz-Kreislauf-Medizin.
Seitenanfang
Herzinsuffizienz ist die medizinische
Bezeichnung für eine Pumpleistungsschwäche
des Herzens.
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In enger Zusammenarbeit mit dem
Herz- u. Diabeteszentrum werden Patienten
hier auch in der Wartezeit vor dringlicher
Herztransplantation behandelt.
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Das QM-System der GMK wurde so gestaltet, dass auf der Basis der DIN EN ISO 9001:2000 gleichzeitig auch die Kriterien der Degemed, des VDPK und somit auch die der KTQ und DGPR erfüllt werden konnten.
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